Piercinglexikon

Dehnen des Ohrlochs (Lobes)

Das Dehnen bezeichnet die Erweiterung eines abgeheilten Stichkanals eines Piercings um dickeren Schmuck einsetzen zu können. Dies geschieht aus Gründen der Optik und des Tragekonforts (bei Intimpiercings). Je nach Gewebe und Stelle ist dies ein permanenter Eingriff, oder das Loch geht wieder zu. Grundsätzlich kann man jedes Piercing dehnen, das häufigste ist aber das Lobe (Ohrloch). Deshalb soll hier auf die häufigsten Fragen bezüglich des Ohrloch-dehnens eingegangen werden.

Als erstes ein wichtiger Hinweis: Das Dehnen sollte man immer als bleibende Veränderung betrachten! Es gibt zwar die "Regel" dass ein Piercing bis 6mm noch zu geht, aber es gibt auch Leute bei denen ein 3mm Loch für immer so bleibt. Nach dem Stechen sollte man das Piercing abheilen lassen bevor man es dehnt. Normalerweise rechnet man etwa 3 Monate, bis man beginnen kann ein Ohrloch zu dehnen. Aber: je länger desto besser, denn so kann sich eine widerstandsfähige Hautschicht bilden.

Was ist wenn es schief geht:

Blowout:

ein ausstülpen der Haut im Stichkanal nach aussen. Tut weh und sieht hässlich aus Einreissen: das Ohr beginnt zu bluten, es bildet sich Narbengewebe was ein weiteres Dehnen erschwert

Arschloch-Effekt:

nimmt man den Plug aus dem Ohr, sieht das Läppchen aus wie ein Arschloch. Infektion: Sollte bekannt sein…