Inner Conch

Das Inner Conch Piercing wird in der inneren Ohrmuschel gestochen. Dort kann es beliebig platziert werden. Da das Dehnen der inneren Ohrmuschel extrem unangenehm ist, wird dieses Piercing oft in der gewünschten Größe gestochen bzw. gepuncht. Wenn es entsprechend gestochen wird, ist es nach der Abheilzeit auch möglich einen großen Ring um das Ohr oder als "Orbital" durch ein anderes Piercing hindurch zu tragen. Durch seine geschützte Lage ist die Abheilung meist unkompliziert, beim Stechen ist es jedoch oft schmerzhaft. Als Risiko sollte hier auf jeden Fall die mögliche Beeinträchtigung des Hörens genannt werden. Durch den veränderten Schalleinfall wegen des getragenen Schmucks kann es zu Veränderungen kommen oder eben zu einer Abdeckung des Gehörgangs. Die eigentliche Hörfähigkeit wird aber nicht beeinträchtigt. Da es sich um einen Knorpel handelt, können auch hier durch falsches Piercen (Pistole) Komplikationen während der Heilung, sowie Knorpelschäden und Deformationen auftreten. Darüber hinaus besteht bei einer starken Infektion oder Entzündung dieses Piercings die Gefahr einer Gesichtslähmung; es existiert die Möglichkeit, dass sich eine Infektion über die Lymphen und das Innenohr auf den Gesichtsnerv ausbreitet. Konkrete Fälle sind uns aber nicht bekannt.